Versicherungsschutz
für Altbauten und Gründerzeithäuser

Standardtarife kalkulieren mit Neubaukosten. Die Wiederherstellung einer Stuckfassade oder eines Gründerzeit-Treppenhauses liegt um ein Vielfaches darüber.
Altbauten und Gründerzeithäuser haben Bauteile, die im Neubau heute nicht mehr existieren: Stuckdecken, Kastenfenster, Parkett aus Massivholz, Schmiedeeisen, hohe Räume. Im Schadensfall wird genau das teuer. Unsere Tarife rechnen auf Basis des gleitenden Neuwerts und decken die tatsächlichen Wiederherstellungskosten historischer Bausubstanz ab. 16 Jahre Branchenerfahrung, seit 4 Jahren spezialisiert auf historische Gebäude. Bundesweit.

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Unsere Leistungen

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Umfassender Versicherungsschutz:
Unsere Tarife decken die bauliche Substanz, Sanierungs- und Wiederherstellungskosten auf Basis des gleitenden Neuwerts ab. Bei Altbauten und Gründerzeithäusern führt Unterversicherung durch Standardtarife im Schadensfall häugi zu Deckungslücken.
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Schutz bei Sanierung und Reparatur:
Bei Schäden sichern unsere Policen die handwerkliche Instandsetzung und den Einsatz passender Materialien ab. Stuck, Kastenfenster, Parkett, Schmiedeeisen und historische Putzsysteme werden originalgetreu wiederhergestellt, nicht durch moderne Standardlösungen ersetzt.
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Risikoanalyse vor Vertragsabschluss:
Wir prüfen Risikoschwerpunkte am Objekt: Zustand der Elektrik, alte Wasserleitungen, Dachstuhl, Kellerfeuchte und Lage im Überschwemmungsgebiet. Auf dieser Basis kalkulieren wir den Tarif, nicht auf Pauschalannahmen.
Illustration eines Teams welches gemeinsam arbeitet

Über Uns

Wir setzen uns für den Erhalt von Altbauten und Gründerzeithäusern ein. Mit 16 Jahren Erfahrung in der Versicherungsbranche und seit 4 Jahren spezialisiert auf historische Gebäude kennen wir die baulichen, rechtlichen und finanziellen Anforderungen dieser Objekte aus der täglichen Praxis.

Unsere Aufgabe ist konkret: Eigentümern von Altbauten und Gründerzeithäusern einen Versicherungsschutz geben, der die tatsächlichen Wiederherstellungskosten historischer Bausubstanz abdeckt. Denn jeder Altbau verdient einen Partner, der seinen architektonischen und historischen Wert kennt und im Ernstfall absichert.

Das Team hinter Kulturu

Kulturu ist auf Versicherungen für Altbauten, Gründerzeithäuser und historische Gebäude spezialisiert. Kein Allgemeinmakler, kein Standardtarif. Wir kennen die Besonderheiten dieser Objekte und arbeiten mit Versicherern, die dieses Segment ernstnehmen. Bundesweit.

Jochen Verbeet Inhaber bei Versicherungen für denkmalgeschützte Gebäude
Jochen Verbeet
Inhaber

Inhaber von Kulturu und seit 16 Jahren in der Versicherungsbranche. Jochen hat Kulturu aufgebaut, weil der Markt für Spezialversicherungen historischer Gebäude einen echten Spezialisten brauchte, keinen der es nebenbei macht. Bekannt aus dem Fachmagazin procontra.

Pascal Sentis Kundenberater für Versicherungen für denkmalgeschützte Gebäude
Pascal Sentis
Kundenberater

Spezialisiert auf komplexe Altbau- und Gründerzeitobjekte. Pascal kennt die Unterschiede zwischen sanierten Altbauten, originalbelassener Gründerzeit und Mischformen nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus hunderten Beratungsgesprächen. Er findet Lösungen, wo Standardversicherer ablehnen.

Lisann Plum Kundenberaterin für Versicherungen für denkmalgeschützte Gebäude
Lisann Plum
Kundenberaterin

Verbindet Fachwissen mit Einfühlungsvermögen. Lisann entwickelt Lösungen, die genau zum Objekt und zur Lebenssituation des Eigentümers passen. Auch bei aufwendigen Fällen sorgt sie dafür, dass jeder Schritt strukturiert läuft und keine Details verloren gehen.

Noch Fragen?
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Hier erreichen Sie unser spezialisiertes Team.

Wir melden uns werktags kurzfristig zurück. Füllen Sie die Felder aus und schildern Sie kurz, um welches Objekt es geht.

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Ihre Anfrage ist angekommen – jetzt übernehmen wir.

Ein Kollege aus unserem Fachteam ruft Sie werktags unter unserer Büro-Nummer 02452-6874430 an.

In wenigen Minuten erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit allen Details.

Tipp bis dahin: In unserem Blog finden Sie wertvolle Infos zur Versicherung von Altbau-Immobilien.

Vielen Dank für ihr Vertrauen in Kulturu!

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Cappuccino mit Block und Stift

Risiken und Anforderungen bei Altbauten

Alter und Bauweise historischer Gebäude bringen Anforderungen mit sich, an denen Standardversicherungen häufig scheitern. Wir kennen diese Anforderungen aus der täglichen Praxis und bilden sie im Versicherungsschutz ab.

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Konstruktionsbedingte Risiken

Ältere Baumaterialien und historische Bauweisen reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Verschleiß. Alte Elektroinstallationen, verzinkte Wasserleitungen und nicht gedämmte Dachstühle erhöhen das Schadenrisiko zusätzlich. Standardtarife kalkulieren diese Risiken nicht differenziert.

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Umweltrisiken

Altbauten und Gründerzeithäuser sind besonders anfällig für Sturm, Starkregen und Frostschäden. Fehlende Drainage, alte Kellerwände und ungeeignete Dachentwässerung führen schnell zu Folgeschäden. Elementardeckung gehört aus unserer Sicht zwingend in jede Police, nicht optional.

Illustration einer Frau und eines Mannes wie sie gemeinsam einen Deal abschließen

Unsere Versicherungs-
lösungen für Sie

Jeder Altbau hat eigene Schwachstellen, von der Stuckdecke bis zur Kellerwand. Wir prüfen jedes Objekt einzeln und stimmen den Schutz auf seinen konkreten Zustand ab. So vermeiden Sie Unterversicherung und Deckungslücken, die bei Standardtarifen erst im Schadensfall auffallen.

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Beratende Risikoanalyse
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Umfassender Gebäudeschutz für historische Bausubstanz
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Lösungen je nach Bauart, Zustand und Nutzung
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Unterstützung bei originalgetreuer Restaurierung

Kundenstimmen: 5,0 von 5
aus 55 Google-Bewertungen

Sehr Hilfsbereit und alle Zeit der Welt die Fragen zu beantworten. Da fühlt man sich gut aufgehoben. Vielen Dank!

Sehr ausführliche und gut erklärte Online-Beratung bezüglich Anpassung und Erweiterung meines bestehenden Versicherungsverhältnis.

Perfekte, ehrliche und bedarfsgerechte Beratung. Besser geht es nicht. Danke!

Ein junges, freundliches und engagiertes Team, das kompetent, unbürokratisch und rasch arbeitet.

Der Termin war gut vorbereitet und ich wurde individuell beraten.

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Es war ein sehr angenehmes Gespräch und meine Fragen wurden fachkundig beantwortet. Ich fühlte mich jederzeit gut beraten.

Gute Beratung und vor allem der Service und Informationsfluss ist hervorragend.

Immer wieder sehr zufrieden. E-Mailanfragen werden umgehend beantwortet. Sehr freundliche Mitarbeiter*innen. Unkompliziert.

Ich bin sehr begeistert. Alle sehr freundlich, hilfsbereit und vor allem sehr versiert.

Der Termin war gut vorbereitet und ich wurde individuell beraten.

Ich bin erst seit Kurzem Kunde, fühle mich aber so gut betreut, als wäre ich schon ewig dort.

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Häufige Fragen zur Gebäudeversicherung
von Altbau-Häusern

Q.1

Was zählt versicherungstechnisch als Altbau?

Versicherungstechnisch gilt ein Gebäude in der Regel als Altbau, wenn es vor 1949 errichtet wurde. Manche Versicherer ziehen die Grenze auch bei 1960 oder erfassen das Baujahr in mehreren Stufen. Maßgeblich sind nicht nur das Datum, sondern auch die Bauweise und verwendeten Materialien. Typische Altbau-Merkmale sind Massivbauweise mit dicken Außenwänden, Holzbalkendecken, hohe Räume, Kastenfenster, Stuck, alte Elektroleitungen und gemauerte Schornsteine. Diese Merkmale erhöhen sowohl Wiederherstellungskosten als auch bestimmte Schadensrisiken. Spezialtarife für Altbau rechnen diese Faktoren korrekt ein, während Standardpolicen mit modernen Bauweisen kalkulieren.

Q.2

Was ist der Unterschied zwischen Altbau, Gründerzeithaus, Denkmal und Ensemble?

Altbau ist der Oberbegriff für Gebäude vor 1949 ohne speziellen Schutzstatus. Ein Gründerzeithaus ist eine Untergruppe aus der Zeit zwischen 1870 und 1918 mit charakteristischer Stuckfassade und repräsentativer Architektur. Ein Denkmal steht formal unter Schutz, häufig wegen historischer oder künstlerischer Bedeutung, mit verbindlichen Auflagen der Denkmalbehörde. Ensembleschutz bedeutet, dass nicht das einzelne Gebäude, sondern das Erscheinungsbild eines Straßenzugs oder Quartiers geschützt ist. Versicherungstechnisch sind diese Kategorien gestaffelt: Je formaler der Schutzstatus, desto höher die Wiederherstellungsauflagen. Wir betreuen alle vier Kategorien und ordnen Ihr Objekt im Erstgespräch korrekt zu.

Q.3

Was kostet die Versicherung für einen Altbau?

Der Jahresbeitrag liegt für einen Altbau typischerweise zwischen 500 und 1.500 Euro. Die Spanne erklärt sich durch Baujahr, Bauweise, Wohnfläche, Lage und Zustand. Im Vergleich zu einem Neubau liegt der Beitrag etwa 10 bis 25 Prozent höher, weil Altbauten erhöhte Risiken bei Leitungswasser, Elektroinstallation und Sanitäranlagen aufweisen. Bei Gründerzeithäusern mit aufwendiger Stuckfassade oder Denkmalcharakter kann der Beitrag entsprechend höher liegen. Spezialtarife für Altbau berücksichtigen die spezifischen Wiederherstellungskosten und vermeiden die typischen Pauschalierungen von Standardversicherern, die im Schadensfall regelmäßig zu Streitigkeiten führen.

Q.4

Warum sind Standardtarife für Altbauten oft ungeeignet?

Standardtarife kalkulieren mit Massivbauten ab 1960 und gehen von genormten Bauteilen, modernen Leitungen und marktüblichen Materialien aus. Bei einem Altbau passen diese Annahmen nicht. Wiederherstellungskosten liegen wegen alter Materialien, handwerklicher Spezialleistungen und höherer Wandstärken oft 20 bis 40 Prozent über den Standardwerten. Hinzu kommen typische Altbau-Risiken wie veraltete Bleileitungen, alte Sicherungsschränke oder marode Abflussrohre, die Standardtarife pauschal ausschließen oder mit Sublimits deckeln. Spezialtarife für Altbau zeichnen das Gebäude als das, was es ist, statt es als Sonderfall zu behandeln.

Q.5

Welche Schäden sind im Altbau besonders häufig?

Die häufigsten Schäden im Altbau betreffen Leitungswasserschäden durch alte Rohre und Verbindungen, Schäden an Holzbalkendecken durch Feuchtigkeit oder Schwammbefall, Risse durch Setzungen alter Fundamente sowie Schäden an Stuckdecken und historischer Substanz durch Folgeereignisse. Auch Elektroschäden treten überdurchschnittlich häufig auf, wenn die Hauselektrik nie umfassend erneuert wurde. Bei Gründerzeithäusern kommen Fassadenschäden durch witterungsbedingte Materialermüdung hinzu. Spezialtarife für Altbau sind genau auf diese Schadensbilder kalkuliert und bieten passende Klauseln, während Standardtarife oft nur teilweise eintreten oder Leistungen pauschal deckeln.

Q.6

Was gilt während einer Sanierung des Altbaus?

Während einer Sanierung ändert sich das Risiko erheblich. Offene Wandflächen, ausgebaute Fenster, Gerüste und externe Handwerker erhöhen Brand-, Wasser- und Diebstahlsrisiken deutlich. Bei kleineren Maßnahmen reicht die Anzeige beim Versicherer. Bei umfangreichen Sanierungen empfehlen wir eine zusätzliche Bauleistungs- und Feuerrohbauversicherung sowie eine Anpassung der Versicherungssumme. Besonders kritisch sind Maßnahmen an der Elektrik, an Wasserleitungen und am Dachstuhl, weil hier ein einziger Fehler große Folgeschäden verursachen kann. Wir prüfen die jeweilige Konstellation individuell und stimmen die Police auf den Bauverlauf ab.

Q.7

Wie wird der Versicherungswert eines Altbaus ermittelt?

Der Versicherungswert orientiert sich am Wiederaufbauwert, nicht am Marktwert oder Kaufpreis. Bei einem Altbau fließen Faktoren ein, die bei einem Neubau keine Rolle spielen: dicke Außenwände aus historischen Materialien, Holzbalkendecken, hohe Stockwerke, Stuck, originale Fenster und Türen sowie handwerkliche Spezialleistungen. Die Wiederherstellungskosten liegen bei einem typischen Altbau zwischen 2.000 und 3.200 Euro pro Quadratmeter, bei aufwendigen Gründerzeithäusern auch deutlich darüber. Wir arbeiten mit einem strukturierten Bewertungsverfahren und aktuellen Baupreisindizes, um sowohl Unterversicherung als auch überteuerte Prämien zu vermeiden.

Q.8

Sind Elementarschäden bei Altbauten abgesichert?

Elementarschäden müssen separat eingeschlossen werden und sind aus unserer Sicht bei einem Altbau zwingend erforderlich. Altbauten sind durch fehlende oder veraltete Drainagen, ungeschützte Kellerwände und alte Dachentwässerungen besonders gefährdet. Bei Starkregen läuft Wasser in Keller, die nicht dafür ausgelegt sind, bei Rückstau verteilt sich Abwasser über die alte Sanitäranlage, bei Sturm reißt es Schornsteine oder Dachelemente mit. Der Mehrbeitrag für Elementardeckung liegt je nach ZÜRS-Zone zwischen 300 und 700 Euro jährlich und gehört zu den lohnendsten Bausteinen im gesamten Tarif.

Q.9

Was passiert bei gewerblicher oder gemischter Nutzung im Altbau?

Bei gewerblicher Nutzung verändert sich die versicherungstechnische Einstufung. Praxen, Kanzleien, Cafés, Ladenlokale oder Ferienwohnungen im Altbau führen zu höheren Risiken durch Kundenverkehr, technische Einrichtungen oder erhöhte Brandlasten. Spezialtarife für gemischt genutzte Altbauten kombinieren Wohngebäude- und Geschäftsversicherung in einer Police. Wichtig ist die korrekte Aufteilung von Wohn- und Gewerbefläche, damit im Schadensfall keine Leistungskürzung droht. Bei Mehrfamilienhäusern aus der Gründerzeit ist die Nutzungsstruktur oft historisch gewachsen und unübersichtlich. Wir erfassen jede Einheit korrekt und vermeiden so die häufigste Streitursache bei Schadensfällen.

Q.10

Was passiert im Schadensfall an meinem Altbau?

Im Schadensfall melden Sie uns den Vorfall, wir koordinieren die weitere Abwicklung direkt mit dem Versicherer. Bei größeren Schäden wird ein Sachverständiger eingeschaltet, der die altbauspezifischen Wiederherstellungskosten bewertet. Wichtig ist die frühzeitige Beauftragung von Handwerksbetrieben mit Altbauerfahrung, weil unsachgemäße Reparaturen die Bausubstanz langfristig schädigen können. Bei Stuckarbeiten, historischen Holzbalkendecken oder originalen Fenstern sind spezialisierte Restauratoren oft die einzige fachlich geeignete Lösung. Wir begleiten den Prozess von der Meldung bis zur Schlusszahlung und sorgen dafür, dass die Wiederherstellung in angemessener Qualität erfolgt.

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